Förderer und Spender

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Was heute als selbstverständlich gelten sollte – die umfassende Hilfe für Angehörige schwer verwunderter oder getöteter Soldaten – ist leider noch immer nicht zufrieden stellend gelöst.
Eine wichtige Initiative, entstanden durch den Unfalltod der eigenen Tochter 2009 auf dem Segelschulschiff "Gorch Fock", wurde durch die Mutter der verunglückten Offiziersanwärterin, Marlis Böken, ins Leben gerufen. Die Gründung der Jenny-Boeken-Stiftung.

Tote und Verletzte seit Gründung der Bundeswehr

Zum Gedenken an alle militärischen und zivilen Angehörigen der Bundeswehr, die infolge der Ausübung ihrer Dienstpflichten ihr Leben verloren haben, wurde in Berlin das Ehrenmal der Bundeswehr errichtet. Seit Gründung der Bundeswehr im Jahr 1955 sind dies rund 3.100 Bundeswehrangehörige.

Bei Auslandseinsätzen verstorbene und verwundete Soldaten

Seit 1992 starben bei Auslandseinsätzen 83 Soldaten, insgesamt 129 Soldaten (128 davon in Afghanistan) wurden durch Fremdeinwirkung (Gefechte, Anschläge sowie die Wirkung von Minen und Sprengmitteln) verwundet.
2002 (6 Soldaten), 2003 (31 Soldaten), 2004 (8 Soldaten), 2005 (7 Soldaten), 2006 (15 Soldaten), 2007 (8 Soldaten), 2008 (17 Soldaten), 2009 (36 Soldaten)

In der Bundeswehr sind vor allem Soldaten betroffen, die in Auslandseinsätzen schreckliche Dinge erleben mussten. Neben Unfällen und natürlichen Todesfällen kommt es auch deshalb in der Bundeswehr zu Selbsttötungen. Mithilfe der Militärseelsorge und dem Psychologischen Dienst sowie weiterer Betreuung versucht der Dienstherr, Menschen in Notlagen zu helfen. Doch wenn die Seele schreit, kommt diese Hilfe häufig nicht schnell genug bei den Angehörigen an. Bürokratische Abläufe sind oft Grund für Verzögerungen.

Diese Situation der Soldaten im Einsatz und das Mitgefühl für die Familien von verwundeten oder getöteten Soldaten hat die Jenny-Boeken-Stiftung bewegt, hier aktive Hilfe zu leisten. Schnell, unbürokratisch und persönlich.

Sie können uns dabei helfen, unsere Arbeit in Zukunft weiterzuführen. Denn die Aktivitäten unserer Stiftung werden fast ausschließlich aus Spenden finanziert.

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